Seit fast 100 Jahren sind wir der ehrliche und verlässliche Partner in Sachen Haustechnik im Raum Erlangen. Dabei ist die Kundenzufriedenheit unser Antrieb:

Bei einer Podiumsdiskussion über geplante Änderungen an mehreren Energiegesetzen äußerte Jürgen Pillipp Bedenken zum GModG.
In den letzten Monaten sorgten die Veränderungen bei den Energiegesetzten, darunter Energiewirtschaftsgesetz, Erneuerbare-Energien-Gesetz und Gebäudeenergiegesetz, für Unmut und Verunsicherung. Vertreter aus Politik, Handwerk, Wissenschaft und Bürgerenergie waren deshalb nach Erlangen gekommen, um bei einer Podiumsdiskussion gemeinsame Handlungsempfehlungen für Änderungen an den Gesetzen zu formulieren. Organisiert hatte die Veranstaltung Energiewende Er(h)langen e.V. und der Bund Naturschutz e.V.
Jürgen Pillipp, Geschäftsführer von Pillipp Haustechnik, war als Vertreter des Handwerks mit dabei. „Das aktuelle Gebäudemodernisierungsgesetz ist für mich ein Rückschritt. Auf diese Weise werden wir die gesteckten Klimaziele nicht erreichen“, sagte er vor rund 130 Bürgerinnen und Bürgern. Durch das neue Gesetzt sei die Verunsicherung unter den Kundinnen und Kunden gestiegen und der Beratungsaufwand habe sich deutlich erhöht. Statt einer Erhöhung der Quote für Grüngas, empfiehlt Pillipp stärker auf neue Technologien und umweltfreundliche Heizungsarten zu setzen. Bei dem Gesetzt sieht er daher einen Nachbesserungsbedarf.
„Es ist mir wichtig, dass wir in unserem Land gute Rahmenbedingungen für die Zukunft schaffen, und deshalb berichte ich mit meinem Blick aus der handwerklichen Praxis“, sagte Jürgen Pillipp über den Grund seiner Teilnahme an der Podiumsdiskussion. Es sei wichtig verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen mit einzubringen. „Ich berate jeden Tag und bin nah dran an den Wünschen und Sorgen der Menschen“, sagte der Handwerksmeister mit 50 Mitarbeitern. „Gleichzeitig sehe ich, wie gut die Möglichkeiten von modernen Technologien auch im Altbau geworden sind.“
Dass es am Ende der Diskussion nicht gelungen sei, eine gemeinsame Linie zu formulieren, bedauere er. Das lag jedoch nicht an fehlender Technik, sondern am mangelnden Willen einzelner politischer Vertreter, die Möglichkeiten und Chancen des technischen Fortschritts anzuerkennen. Nichtsdestotrotz habe jede/-r einzelne die Möglichkeit, die für sich beste technische Lösung zu wählen und zum Beispiel mit der Wärmepumpe zusätzlich einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. „Dazu beraten wir gerne“, so Jürgen Pillipp.
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