Seit fast 100 Jahren sind wir der ehrliche und verlässliche Partner in Sachen Haustechnik im Raum Erlangen. Dabei ist die Kundenzufriedenheit unser Antrieb:

Nahwärmenetze für Quartiere, Stadteile und Gemeinden gewinnen an Bedeutung. Ein Schlüssel zur Energiewende sind dabei die kalten Nahwärmenetze. Pillipp Haustechnik übernimmt in Nahwärmenetzen die Heizungsinstallation im Gebäude.
In einer Zeit, in der fossile Energieträger nicht nur teurer werden, sondern ihre Beschaffung durch zahlreiche Krisen weltweit schwierig geworden ist, können lokale Nahwärmenetze eine sinnvolle Alternative darstellen. Für den Neubau von Quartieren und ebenso, wenn viele Haushalte in der Gemeinde auf einmal ihre alten fossilen Heizungen tauschen wollen. Auch für Gemeinden und Stadtteile im Zuge der Wärmeplanung stellen Nahwärmenetze eine interessante Option dar. „Wir von Pillipp Haustechnik sind ein erfahrener und zuverlässiger Partner für die Betreiber von Nahwärmenetzen, wenn es um die Installation der Heizungstechnik in den Gebäuden geht“, sagt Jürgen Pillipp, Geschäftsführer der Pillipp Haustechnik GmbH, Heizungsbaumeister und Energieberater HWK. „Denn wir übernehmen den Anschluss und die Installation ab dem Übergabepunkt im Gebäude.“ Dies gilt für klassische Nahwärmenetze ebenso wie für kalte Nahwärmenetze. „Hier kommen meist Wasser-Wasser-Wärmepumpen im Gebäude ab der Übergabestelle zum Einsatz, die ganzjährig einen hohen Effizienzwert (COP im Schnitt bei 4,5) garantieren.“
Kalte Nahwärmenetze in Kombination mit Wasser-Wasser-Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für eine gelungene Wärmewende, da sie einerseits den Primärenergiebedarf der Wärmepumpen noch einmal spürbar senken und durch Pufferspeicher auch Schwankungen bei der Stromerzeugung ausgleichen können. Warum? Sie arbeiten mit geringeren und vor allem ganzjährig konstanten Übertragungstemperaturen zwischen 10 und 25 Grad Celsius und liegen damit deutlich unterhalb der Temperaturen herkömmlicher Fern- oder Nahwärmesysteme. Diese liegen meist zwischen 70 und 90 Grad Celsius. „Deshalb ist es möglich, dass verschiedene Verbraucher unabhängig voneinander gleichzeitig heizen und im Sommer über Flächenheizsysteme die Gebäude kühlen können“, erklärt Pillipp. Diese Kühlung werde auch häufig genutzt, um beispielsweise Sondenfelder im Boden während der warmen Jahreszeiten zu regenerieren.
Die notwendige Energie für die Nahwärme wird aus dem Erdreich mit Sonden, aus dem Grundwasser, aus Abwärme aus Industrie und Gewerbe oder Flüssen und Seen gewonnen. So nutzt man geschickt vorhandene Energiequellen. Gelingt es, den Strom für den Betrieb der Wärmepumpe im Gebäude zusätzlich aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, ist das gesamte System sehr umweltfreundlich. „Es stellt eine langfristige Lösung für die Energieversorgung dar, weil es auf zukunftsfähige Energieträger setzt“, erläutert Pillipp.
Geheizt und warmes Wasser erzeugt wird über Wasser-Wasser-Wärmepumpen in den einzelnen Gebäuden, die ihre Umweltenergie aus dem Wärmenetz beziehen. Kalte Nahwärmenetze haben viele Vorteile: „Ein großer Pluspunkt ist, dass beim Transport durch die Rohre nicht viel Energie verloren geht, sondern im Gegenteil sogar noch Energie aus dem Erdreich aufgenommen werden kann“, erklärt Pillipp. Hinzu komme die Wirtschaftlichkeit. Müssen die Rohre bei warmen Nahwärmenetzen mehrfach isoliert sein, um die Energieverluste zu reduzieren, genügen bei kalten Nahwärmenetzen die einfache Isolierung.
„Gerade für Quartiere, Stadteile oder dicht besiedelte Kerngebiete in Gemeinden sind kalte Nahwärmenetze aufgrund ihrer Flexibilität eine attraktive Lösung“, sagt Pillipp. Meist genügt eine Energiezentrale, so lasse sich auch der Wartungsaufwand reduzieren und der Platz für die Heizungsinstallation in den einzelnen Gebäuden. „Mittlerweile gibt es Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die inklusive Warmwasserspeicher nicht größer sind als ein haushaltsüblicher Kühlschrank und die ganz einfach die in die Jahre gekommenen Gasetagenheizungen ersetzen können“, sagt Pillipp. „Mit einem dieser Hersteller aus der Region kooperieren wir seit vielen Jahren erfolgreich und vertrauensvoll.“
„Insgesamt betrachtet sind kalte Nahwärmenetze eine gute Lösung, die im Zuge der Energiewende an Bedeutung gewinnen werden“, sagt Pillipp. „Wir installieren seit 25 Jahren Sole-Wasser-Wärmepumpen und freuen uns darauf, dies auch für viele Haushalte beim Anschluss an ein kaltes Nahwärmenetz anbieten zu können.“
Foto: adobe stock/killykoon
Seit fast 100 Jahren sind wir der ehrliche und verlässliche Partner in Sachen Haustechnik im Raum Erlangen. Dabei ist die Kundenzufriedenheit unser Antrieb:

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